Monatsrückblick Juli 2026: Heißer

Ein mal wieder heißer Monat geht zu Ende. Eingerahmt war der Juli von zwei kleinen Auszeiten: einem Wochenende am Starnberger See und einer Woche in Italien. Dazwischen war ich erkältet 😷, so krass wie schon lange nicht mehr.

Bella Italia – Meran, Verona & Mantua

Zweiter Aufenthalt in Italien in diesem Jahr! 😍 Mit Flixbus. 😵‍💫 Wo Licht ist, ist eben auch Schatten.

Erster Stopp war Meran.

Die Stadt an sich ist ja schon wunderbar. Wir wollten aber noch mehr sehen und haben uns bei viel zu hohen Temperaturen die Wanderstiefel angezogen … In der Seilbahn will man schließlich einen festen Stand haben!

Blick von der Bergstation Hochmuth, kurz bevor der Regen einsetzte.

Außerdem Blumengucken am Schloss Trautmannsdorf …

… und natürlich viel Essen.

Weiter ging es nach Verona. Das war der Hauptgrund für diese Reise:

Seinetwegen habe ich mich überhaupt auf den Weg gemacht: Roberto Bolle.

Nach 25 Jahren war ich mal wieder in der Arena. Gleich zweimal. Am ersten Abend gab es eine wunderbare Ballettgala. Am zweiten Oper.

Um das ganze Eis und die Pizza abzuarbeiten, die wir uns zwischendurch reinschaufelten, waren einen Tag lang in Mantua. So eine schöne Stadt! Ich war ganz hin und weg. Und so ruhig! Dank an F für den Tipp.

Es hätte noch so viel mehr zu sehen und zu machen gegeben. Doch dafür hätte ich mindestens einen weiteren Tag vor Ort sein müssen. Oder lieber mehrere. Oh, braut sich da schon die nächste Reise zusammen? 🤭

Und jetzt auch mal Ehre, wem Ehre gebührt. Natürlich war jede unserer drei Fahrten mit dem Flixbus verspätet. Natürlich waren Sitzplatzreservierungen in Italien hinfällig. Natürlich gab es bei der einen Fahrt ein Problem mit der Toilette, woraufhin der halbe Gepäckraum mit Urin überschwemmt war …

Aber hätte ich dieses Bild vom Zug aus machen können? Eben. 🤣

Stopp am Autogrill bei Bozen auf der Rückfahrt. Jeder Parkplatz war voll.

Kompletter Reisebericht: Pizza & Oper: Eine Woche in Meran & Verona.

Wochenende am See

Auf Einladung von Sabine verbrachte ich zwei Nächte am Starnberger See.

Falafel mit Blick auf den See.
Und so ist das also, wenn man morgens in Starnberg in die S-Bahn steigt, um zur Arbeit zu fahren.
Am sonnigen Samstag am und um den See.
Backpacking in der bayerischen Karibik. Fotos: Sabine Beck.

Was sonst noch los war

Hab was bestellt. Das Paket kam zeitgleich mit dem Regen.

Vom folgenden Kundenservice der Firma L war ich dann nicht so beeindruckt … Klarer Fall von 1. Bestellung = letzte Bestellung.


Bei Vinted hatte ich auch meinen ersten Reinfall. Bislang war ich da eigentlich immer sehr zufrieden – gerade erst habe ich ein total tolles Oberteil für die Hochzeit einer Freundin gekauft.

Aber jetzt habe ich eine als „neu“ („ungetragen, nur 1x von Hand gewaschen“) beschriebene Tunika von Anokhi gekauft. Das ist ja eine (nicht nur für Landesverhältnisse) ziemlich teure indische Marke. Die angebotene Tunika war auch nicht gerade billig. Aber eben sehr schön. Die Verkäuferin bot mir einen Nachlass von 5 € an. Gekauft.

Was ist das denn?, fragte ich mich schon, als ich das Teil aus dem Umschlag zog, habe ich das bestellt?

Ich habe tatsächlich überlegt, ob mir ein ganz anderes Kleidungsstück zugeschickt worden ist. Denn was ich da in den Händen hielt, war vielleicht von der Verkäuferin nicht getragen worden, von der Vorbesitzerin aber offensichtlich intensiv. Wenn ich auf den ersten Blick Tragespuren erkenne, dann will das schon was heißen. Und da waren einige. Von den völlig ausgewaschenen Farben mal ganz abgesehen.

Wirklich schade, denn die Tunika war sicher mal sensationell.

Die Verkäuferin hat erstmal versucht, mir 10 € Rückzahlung anzubieten – die ganze Tunika war keine 10 € mehr wert! Schließlich habe ich eine Rücknahme erwirkt. Sie hat dann noch behauptet, sie sei selbst getäuscht worden, es sei alles nur ein Versehen gewesen, sie habe nicht richtig hingeschaut … 🙄


In Neuschwanstein haben wir nun zum ersten Mal bei einer Tour Leute zurückgelassen. Das hat sich echt nicht gut angefühlt.

Leider passiert das immer wieder, auch wenn man als Guide mehrmals die Abfahrtszeit durchsagt. Manche Leute hören nicht zu, andere meinen, sich nicht daran halten zu müssen. Wieder andere schaffen es nicht, den Parkplatz zu finden, obwohl Hohenschwangau nun wirklich keine Metropole ist. In meinem Fall war es eine Dreiergruppe, von denen eine Person plötzlich verschwunden und nicht zu erreichen war.


In Salzburg war ich endlich mal im DomQuartier. Sehr schön! Man bekommt nicht nur ein Museum, sondern gleich mehrere! Das ist natürlich ganz nach meinem Geschmack.

In der Stadt selbst ging es ziemlich zu, denn einerseits lief das Electric Love Festival, andererseits war der Aufbau für die Festspiele in vollem Gange. Ich überlege ja immer noch, ob ich da mal hinfahre … aber irgendwie glaube ich, das wird mir zu viel.


Ich habe eine Kooperationsanfrage bekommen.

Von einer Sugardaddy-Plattform.

Diese meinte, es gebe viele Überschneidungen zwischen unseren Zielgruppen.

What?!?!

Welche Überschneidungen sollen das sein, frage ich mich. Und vor allem – verortet die Plattform eher die Sugardaddies oder eher die Frauen als Zielgruppe bei mir??

Also, sofern hier (wider Erwarten) viele potentielle Sugardaddies mitlesen: Wenn Ihr Geld habt, dass Ihr dringend loswerden wollt, helfe ich unbürokratisch und vor allem ohne Drama. Sugardaddy brauche ich nicht, Reise-Sponsoring wäre aber gut. Ich schicke Euch gerne Fotos von unterwegs. Ihr müsst die Reisen nicht mitmachen. Gebongt?


Ganz zum Schluss war ich wieder mit Sabine am See. Bei 36 Grad diesmal sogar im Wasser. Das war fast erschreckend kalt im Vergleich zur Luft. 😅 Abends leuchtete der Mond hellorange.

Hier versuche ich, ein Foto vom orangefarbenen Mond über dem See zu machen. (Foto: Sabine Beck.)

Im Juli gebloggt

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