Blogparade: Selbstorganisiert auf Reisen – das habe ich nur erlebt, weil ich auf eigene Faust unterwegs war

Reisen und Schreiben, für mich zwei der schönsten Sachen auf dieser Welt. Wie wunderbar, diese Leidenschaften mittels einer Blogparade über Reiseerlebnisse mit anderen teilen zu können!

Worum geht es in dieser Blogparade?

Wenn Du Dich schon ein bisschen in meinem Blog umgesehen hast, weißt Du, dass ich viel auf eigene Faust reise. Organisierte Gruppenreisen finde ich oft schwierig – nicht zuletzt, weil man in so einer Bubble ist und vieles vor Ort verzerrt oder gar nicht mitbekommt.

Deshalb möchte ich von Dir wissen: Was hast Du auf Reisen erlebt, was Du nicht erlebt hättest, wenn Du mit einer Gruppe unterwegs gewesen wärst?

Das müssen keine tiefschürfenden philosophischen Erkenntnisse sein – die sind natürlich auch willkommen. Aber in erster Linie geht es mir um kleine Erlebnisse, Begegnungen, Menschen oder Situationen, die Dir in Erinnerung geblieben sind und Dir Dein Reiseziel näher gebracht haben. Lustig, skurril, erhellend, nachdenklich stimmend – ich freue mich, von Dir zu lesen.

Du musst übrigens nicht ganz alleine unterwegs gewesen sein. Mit Partner*in, Freund*innen, Familie zu reisen, ist genauso legitim. 😉

Zum Beispiel…

Natürlich schreibe ich einen eigenen Beitrag zum Thema. Den Link dazu findest Du unten in den Kommentaren. Einsteigen möchte ich hier aber mit einer wunderbaren „geklauten“ Anekdote.

1999 verbrachte ich ein halbes Jahr als Erasmus-Studentin in Kopenhagen. Zur Begrüßung sprach an der dortigen Uni ein Däne, der einige Monate in Papua-Neuguinea verbracht hatte (ein etwas exotischeres Ziel als Dänemark!). Er war dort viel alleine herumgereist und hatte eine einheimische Familie kennengelernt, die ihn in ihre Hütte zum Essen eingeladen hatte. Natürlich esse er das gleich wie sie, hatte er ihnen gesagt – eine Haltung, die er mit Überzeugung und Stolz vertrat, in diesem Fall aber bereute. Er nahm in der dunklen Hütte den ersten Bissen und hatte den Mund voller Haare… denn es gab gebratenen „flying fox“, eine Fledermausart.

Das wäre bei einer Gruppenreise garantiert nicht passiert. Genauso wenig hätte er mit den Kindern der Familie am Fluss gesessen, die versuchten, ihm „die weiße Farbe“ vom Arm abzuwaschen, weil sie noch nie eine so hellhäutige Person gesehen hatten.

Was ist Dir Denkwürdiges passiert, ob in Papua-Neuguinea, Italien oder Buxtehude? Mach mit bei meiner Blogparade!

Was ist eine Blogparade?

Im Grunde ist eine Blogparade eine Sammlung von Blogartikeln zu einem bestimmten Thema. Ein*e Gastgeber*in gibt ein Thema vor – Du schreibst (und ich natürlich auch).

Wieso mache ich das? Im Jahresprogramm der Content Society, wo ich regelmäßig blogge, gibt es einmal jährlich eine solche Parade. Sprich, alle Teilnehmer*innen rufen eine Blogparade zu „ihrem“ Thema aus. Die Content Society teilt alle Blogparaden, so dass wir im Idealfall alle mehr begeisterte Leser*innen bekommen.

Wie kannst Du teilnehmen?

Teilnehmen ist ganz einfach:

  • Du schreibst bis zum 12. November 2023 einen Blogartikel über ein oder mehrere besondere Reiseerlebnisse.
  • In der Einleitung Deines Artikels verlinkst Du auf diese Blogparade.
  • Sobald Du Deinen Artikel veröffentlicht hast, hinterlässt Du einen Kommentar hier unten, dass Du teilgenommen hast, und verlinkst Deinen eigenen Artikel. Sonst weiß ich ja nicht, wo ich den finden kann.
  • Du hast keinen eigenen Blog? Kein Problem! Schreib Dein(e) Erlebnis(se) einfach als Kommentar unter diesen Artikel. Es gibt keine Zeichenbegrenzung.
  • Coole Idee, cooles Thema? Ich freue mich, wenn Du diesen Aufruf teilst, zum Beispiel auf Deinen Social Media Kanälen, gerne mit dem Hashtag #BlogparadeReiseerlebnis. Vielen Dank!
  • Dein Beitrag erhält ein Shoutout auf meinem Instagram-Kanal.

Happy travels, happy writing! Ich bin schon gespannt, was Du erlebt hast!

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Kategorisiert in Reisen

28 Kommentare

  1. Hallo Julia,

    ein schönes Thema für eine Blogparade!
    Wir haben unsere ersten Reiseerfahrungen in Mexiko damals mit organisierter Rundreise (weil wir uns nicht alleine trauten) und dann noch einigen individuell organisierten Tagen gemacht. Dazu habe ich mein Fazit in diesem Artikel aufgeschrieben, den ich anlässlich deiner Blogparade noch mal überarbeitet habe:
    https://www.2onthego.de/rundreise-durch-mexiko/

    Liebe Grüße
    Gina

  2. Hallo Julia, danke für die wunderbare Idee zur Blogparade. Ich teile hier sehr gerne einen Artikel, den ich 2021 geschrieben habe, der aber immer noch aktuell ist.
    Ich war mit 6 Jahren und die folgenden Jahre darauf immer 3 Wochen ganz alleine in Schweden. Diese Erfahrungen prägen mich bis heute und ich bin manchmal heute noch ganz erstaunt über meinen Mut. Ich bin überzeugt, dass ich durch die Zeit in Schweden als kleines Mädchen viel offener für andere Kulturen, Sprachen und Länder geworden bin.
    Gerne verlinke ich in meinem Artikel noch auf deine Blogparade und freue mich alle anderen Beiträge zu lesen.

    https://www.lerntherapie-vs.de/persoenliches/mit-6-alleine-im-schweden-urlaub/

    1. Hallo Anke,
      vielen Dank für Deinen Beitrag! Das ist ja supercool, gerade die Tour in den Pyrenäen! Ich freue mich sehr, dass Du Deine Erlebnisse mit uns teilst.
      Liebe Grüße
      Julia

  3. Liebe Julia,
    ich habe meinen Blogbeitrag zu Kulmbach ergänzt und neu gepostet. Dort hatte ich das gruseligste Erlebnis jemals auf meinen Reisen. Ich fand nicht mehr aus einem Museum heraus. Die Ausgangstür war verschwunden und die ganze Zeit beobachtete mich ein Werwolf. Das war ganz schön gruselig und hinterher eine echt lustige Geschichte zum Erzählen – im Beitrag findest du aber noch jede Menge Tipps rund um einen Besuch um Kulmbach und des Zinnfigurenmuseum, an das ich wirklich mein Herz verlor.

    1. Liebe Heike,
      wunderbare Geschichten! Vielen Dank, dass Du sie teilst. Die Alpen habe ich bislang immer nur mit dem Zug überquert… Chapeau!
      Liebe Grüße
      Julia

  4. Liebe Julia,
    ich bin auch seit Jahren allein unterwegs und hatte ein tolles Erlebnis, als ich aus einem Museum nicht mehr rausgefunden habe. Das habe ich schon in einem Blogbeitrag verewigt. Da könnte ich jedoch die Einleitung anpassen + überarbeiten und den Beitrag neu veröffentlichen – geht das auch?

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