13 von 13 – Mai 2026: München – Chur

Also, sorry, ist nicht persönlich gemeint. Aber der 12. war einfach zu langweilig. Also mache ich mal wieder ein 13 von 13. Denn heute, am 13. Mai 2026, startet der zweite Teil meiner Sparfuchs-Reise durch die Schweiz.

Teil 1 habe ich im Februar absolviert. Damals wäre ich gerne noch etwas länger geblieben und die Bernina-Express-Strecke gefahren, aber das musste warten.

Teil 2 ist extended: Von der Schweiz aus werde ich nach Italien weiterfahren. Aber heute muss ich erstmal nach Chur kommen.

8:30 Uhr am Münchner Hauptbahnhof: Ich bin da, der Zug macht sich rar.
Natürlich haben wir im Allgäu Verspätung. Den Anschluss in St. Margarethen verpasse ich. Der nächste Zug nach Chur kommt 20 Minuten später. Der Blick aus dem Fenster macht alles wieder wett.
Am Bahnhof erwartet mich die erste Versuchung. Nusstorte! 🤤 Ich bleibe standhaft.
… denn ich will ja ins Forum Würth. Hier gibt es eine Ausstellung über Stilleben und Essen in der Kunst. Wie üblich bei Würth sehr gut. Und kostenlos, wo gibt es das schon in der Schweiz? 😂
Apropos kostenlos. In Chur ist ein Streetfood-Festival. Das ist alles andere als kostenlos. Preise wie bei uns im Restaurant. Zum Glück war ich schon im Supermarkt.
Nachdem ich mein Gepäck im Hotel abgestellt habe, laufe ich los in die Stadt. Mit der Gästekarte gibt es tatsächlich kostenlosen Eintritt in drei Museen, darunter das Rätische Museum. Sehr spannend. Leider habe ich nicht so viel Zeit …
… denn es gibt ja noch Blicke wie diesen zu entdecken …
… oder unerwartete Street Art.
Im Rätischen Museum habe ich gelernt, dass Graubünden lange Zeit Zuckerbäcker in alle Welt exportiert hat. Zum Glück sind nicht alle abgewandert. Sonst hätte ich nicht dieses köstliche Törtchen genießen können.
Anfang des Jahres habe ich in einem Blog gelesen, Chur sei eher langweilig und nichts besonders. Ich widerspreche energisch! Die Stadt ist total nett. Hier steppt vielleicht nicht der Bär, aber es gibt immer wieder etwas zu entdecken.
Zum Beispiel diesen mittelalterlichen Hof hier.
Zurück im Hotel widme ich mich meinem Abendessen. Zumindest versuche ich es. Diese Verpackung ist derart einbruchssicher, dass ich beinahe mit leerem Magen ins Bett gehen muss.
Blick aus meinem Fenster, während langsam die Sonne untergeht. Die Wetteraussichten sind nicht die besten. Und tatsächlich, es zieht sich schon zu. Morgen will ich die Bernina-Express-Strecke fahren …

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