Monatsrückblick November 2025: Indien & Nepal

Das Thema schlechthin in diesem Monat ist natürlich meine soeben zu Ende gegangene Reise nach Indien und Nepal. Gute drei Wochen habe ich dort verbracht: erst zehn Tage im Goldenen Dreieck (also in Jaipur, Agra und Delhi, wo sich die meisten Touris tummeln), dann zwei Wochen in Nepal. Detailliertere Blogartikel folgen (mein 12 von 12 aus Nepal ist bereits online), aber das kann ich schon an dieser Stelle sagen: Es war eindrucksvoll, aber auch sehr anstrengend. Eigentlich brauche ich jetzt Urlaub vom Urlaub. 😅

Indien – im Goldenen Dreieck

Mein Hauptziel auf dieser Reise war Nepal. Doch zeigte sich schnell, dass ich über Delhi dorthin fliegen würde. Hatte preisliche Gründe. Tja, und wenn ich eh ein indisches Visum benötige, könnte ich dann nicht zumindest zum Taj Mahal …?

Julia Pracht schaut auf das Taj Mahal.
Ja, zum Taj Mahal habe ich es geschafft.

Und so kam wieder eines zum anderen, bis ich plötzlich mit drei Zielen und zehn Tagen dastand.

Vor knapp zehn Jahren war ich schon mal in Indien, allerdings in Kerala sowie in Kolkata, Westbengalen und Sikkim. Total toll fand ich es da. Und gar nicht so hektisch, wie mir Indien immer beschrieben worden war. Damals wurde ich wiederholt gewarnt: Das hektische Indien, das sei Rajasthan und Delhi. Da ginge es voll ab.

So war es dann auch. Zum Glück habe ich die Reise in Jaipur begonnen und nicht in Delhi. Denn Jaipur war intensiv, aber Delhi überwältigend. Die ersten Tage war ich so mit Überleben beschäftigt (im wahrsten Sinne des Wortes – ich sage nur: Straße überqueren), dass ich alles andere inklusive des Arbeitsstresses komplett vergaß. Es waren sehr bunte und aufregende Tage auf der Straße, in den Monumenten und auch im Wildpark, als plötzlich mein Handy weg war.

Überall Farbe und Action: beim Sightseeing, im Berufsverkehr, auf dem Blumenmarkt. (Foto links: Himmat Singh Rathore.)

Ich fand diesen Teil Indiens aber auch irre anstrengend. Insbesondere der Lärmpegel und die andauernde Huperei haben mir wirklich zugesetzt. Ach ja, und die Luft in Delhi, die ist wirklich so schlecht, wie alle immer sagen.

Nepal – Kultur & Wandern

In Nepal ist die Luft auch oft schlecht, aber im Vergleich zu Delhi wirkte das Kathmandu-Tal wie ein Luftkurort. Und wie ruhig es war! Es wurde nur ein bisschen gehupt.

Dafür bellten nachts die Straßenhunde. Von denen es leider viele gibt. Und wenn die endlich schliefen, standen die Menschen auf und gingen in die Tempel. Dank der dort überall hängenden Glocken kann man da auch laut sein.

Aber grundsätzlich fand ich Nepal deutlich unaufgeregter als Indien. In den alten Königsstädte stehen überall Tempel. Der Verkehr ist ähnlich dicht, die Straßen sind schlechter, trotzdem wirkt das Land häufig moderner. Die Avocado-Toast-Dichte war hoch.

Neben Kultur gab es viel Sonne und Berge, Nashörner und eine unliebsame Überraschung beim Paragliding.

Ein Nashorn und ein Bienenfresser im Chitwan Nationalpark, Nepal.
Sichtungen im Chitwan NP.

Und die coole Schaukel vom Bild oben, die stand auch in Nepal.

Schreibwerkstatt

Irgendwann war der Urlaub vorbei und ich wieder in München. Was sollte ich nun bloß mit meiner Zeit anfangen – und mit meinen Gehirnkapazitäten in einem Land, wo man die Straße dank Fußgängerampel meist unbeschadet überqueren kann?

Vielleicht schreiben?

Grundsätzlich läuft es mit dem Schreiben bei mir ja gut. Aktuell habe ich 270 veröffentlichte Blogartikel in knapp 2,5 Jahren 😁. Aber Inspiration kann nie schaden. Deshalb war ich mal wieder bei einer Schreibwerkstatt! Diese führt Annette Stroux jährlich für die Münchner Bücherschau durch. Da war ich ja schon vor zwei Jahren mal. Diesmal war auch die liebe Sabine Beck mit dabei.

Nur echt mit Krönchen. (Foto: Sabine Beck.)

In diesem Jahr war die Gruppe rein weiblich besetzt, darunter mehrere Frauen mit laufenden und geplanten Schreibprojekten. Die Dynamik war auch eine andere. Es wurden viel mehr Fragen als beim letzten Mal gestellt, und es gab mehr Austausch unter den Teilnehmerinnen.

Interessant für mich: Beim letzten Mal hatte ich trotz der von Annette gegebenen Schreibimpulse echte Schwierigkeiten, einen Anfang zu finden. Diesmal hingegen stockte ich nur bei dem, was der erste Absatz gewesen wäre. Hierzu fielen mir nur Stichpunkte ein. Doch dann flossen die Sätze.

Trotz des vielen Schreibens ist Sabine noch dazu gekommen, den Tag fotografisch festzuhalten. (Fotos/IG-Story: Sabine Beck.)

Was sonst noch los war

Hä? Reicht das nicht?

Na gut. Ich habe einen Kommentar bekommen, über den ich mich sehr gefreut habe.

Gute Reise, Katharina!

Im November gebloggt

… die Artikel zur Reise kommen erst in den nächsten Wochen und Monaten! Ich muss mich jetzt erstmal durch viel zu viele Fotos arbeiten.

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